Weihnachtskarten - spießig oder cool?

Vorweihnachtszeit hieß in meiner Kindheit nicht nur Plätzchen backen und Strohsterne basteln, sondern auch Weihnachtskarten an die Verwandtschaft schreiben. Wie ich das gehasst habe!

 

Meine Mutter kam mit einem Stift und einer Weihnachtskarte mit Tannenzweigen, Engeln oder Kerzen und sagte in etwa: "Jetzt schreib doch mal an Tante Trude! Schreib etwas, worüber sie sich freut und wünsche ihr schöne Weihnachten!"  

Ich kannte Tante Trude kaum, hatte sie irgendwann einmal kurz auf einem Familientreffen getroffen. Was wusste ich als Kind, worüber diese Tante sich freuen würde! Abgesehen davon war es mir als Kind völlig egal, ob sie sich freut oder ob sie schöne Weihnachten hat. Sie war weit weg, sie war mir fremd, ich hatte nichts mit ihr zu tun. Das einzige, was ich wußte war, dass sie jedes Jahr meinen Eltern eine Weihnachtskarte schickte mit Grüßen an die Kinder. Das musste ich dann ausbaden, ich musste ihr antworten. Schon deshalb mochte ich sie nicht.  

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Kundengeschenke zu Weihnachten? Ja, bitte!

Das kennen wir doch alle: Weihnachten naht – und gleich darauf die Frage: Was soll ich schenken? Gerade Unternehmen legen besonderes Augenmerk auf ein originelles Weihnachtsgeschenk für die Kunden. Allerdings gehen die Meinungen zu diesem Thema weit auseinander. Sie reichen von "Ja, auf jeden Fall" bis zum "Nein, zu Weihnachten schenke ich nichts, da geht mein Geschenk sowieso im Trubel unter“. Aus guter Tradition verschickt ein Mehrzahl der Unternehmen zu Weihnachten zumindest eine Weihnachtskarte, um sich beim Empfänger für die Zusammenarbeit zu bedanken und um einen guten Start in das neue Jahr zu wünschen. 

 

Am Ende dieses Blogs stelle ich Dir einige Kartenideen vor, die von Susanne Speer von designpiranha.de und mir gestaltet wurden.

Ich persönlich freue mich jedes Jahr auf das "Weihnachtspaket" einer Druckerei, mit der ich zusammenarbeite. Was das Besondere ist? Nun,  es sind die schönen kleinen Notizblöcke im Päckchen, die es mir so angetan haben. Mit genau der richtigen  Größe fallen sie erstens auf und dienen mir außerdem als "Gedankenstütze" für die nächsten anfallenden Familienprojekte.

Es ist eine Kleinigkeit, die ihren Effekt jedes Jahr aufs Neue erreicht. Das Schöne ist, die Notizblöcke sind eine doppelte Freude: Sie sind ein persönliches Dankeschön und erinnern mich regelmäßig in positiver Weise an diese Druckerei. 

 

Aber wie ist das eigentlich, welchen Wert sollen Kundengeschenke zu Weihnachten haben?

So ganz pauschal kann man das fast gar nicht beantworten. Einerseits sollen sie auf keinen Fall billig wirken, andererseits sollen sie auch nicht zu hochwertig sein und den Kunden möglicherweise in Verlegenheit bringen. Und überhaupt, es müssen auch nicht immer Geschenke sein. Wie wäre es mal mit einer hochwertigen Weihnachtskarte mit persönlichen Worten? Die drückt bereits eine klare Wertschätzung aus. 

 

Hier ein paar Dinge, an die Du denken solltest, wenn Du Deine Kunden zu Weihnachten beschenken möchtest:

1) Spätestens im Oktober mit der Planung beginnen, denn die Produktionszeit von Werbeartikeln dauert schnell mal 6 Wochen und länger.

2) Wenn Du Deine Kundengeschenke per Post verschicken möchtest, ist es auch wichtig das anfallende Porto zu kalkulieren. Sonst kann das schon mal schnell teurer sein als dein Geschenk selbst.

3.) Wenn Du Dein Geschenk nicht mit Deinem Logo bedrucken lassen kannst, versuche einfach mal Visitenkarten, Aufkleber oder Stempel einzusetzen.

4.) Und für die ganze Aktion braucht es natürlich auch Verpackungs- und Versandmaterial. 

 

Wie werden Werbegeschenke an Kunden und Geschäftspartner steuerlich behandelt?

Streugeschenke, also günstige Werbeartikel bis zu 10,00 Euro pro Empfänger und Jahr, können steuerlich abgesetzt werden. Geschenke zwischen 10,00 und 35,00 Euro pro Jahr können nur steuerlich geltend gemacht werden, wenn eine Empfängerliste geführt wird. Bei über 35,00 Euro pro Jahr fällt eine Pauschalsteuer von 30 Prozent nach § 37b EStG an. Wird diese nicht gezahlt, wird der Empfänger besteuert. (Diese Angaben dienen nur dem Überblick. Für genauere Informationen wende Dich bitte an Deinen Steuerberater.)

 

Zu aufwändig?

 

Ja, ich gebe zu, von der Idee bis zur Umsetzung gibt es Einiges zu bedenken. Aber es macht doch auch Spaß andere zu beschenken, egal ob mit Karte oder Geschenk. Wertschätzung ist das Wichtigste. Und ein freundliches Feedback vom Beschenkten oder eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit dem Geschäftspartner erfreuen uns doch alle.   

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